GARTEN

Rasentipps nach einer Neuansaat

Wie sich die Saat entwickelt, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Auf der gesamten Ansaatfläche herrschen selten exakt die gleichen Bedingungen.

Wir haben Ihren Rasen fachgerecht „regeneriert“, d.h. die Grasnarbe bearbeitet, den Boden verbessert, hochwertiges Saatgut ausgebracht und die Fläche bereits mit dem bewährten Markenprodukt Oscorna-Rasaflor Rasendünger gedüngt.

Jetzt muss die Saat keimen und rasch eine dichte Grasnarbe bilden. Bis alle Gräser gekeimt sind, dauert es ca. 4 Wochen. Nur wenn während dieser Phase der Boden oberflächlich feucht gehalten wird, können sich die Samen entwickeln. Andernfalls bleibt der Rasen lückig.

Wie sich die Saat entwickelt, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Auf der gesamten Ansaatfläche herrschen selten exakt die gleichen Bedingungen. Oft gibt es kleinräumige Unterschiede bei Boden und Kleinklima (Feuchte, Wind, Temperatur). Daher kann es vorkommen, dass die Saat an manchen Stellen verzögert aufläuft, aber dennoch einen dichten und kräftigen Rasen bildet. Falls nötig, kann an diesen Stellen auch erneut nachgesät werden.

 

Wässern in den ersten 4 Wochen

Bei Trockenheit muss täglich gewässert werden, damit die oberste Bodenschicht nicht austrocknet. Lassen Sie dafür den Regner mehrmals täglich (bei extremer Trockenheit bis zu5 mal täglich) für ca. 5 - 10 Minuten laufen. Bitte mit feiner Düseneinstellung wässern, d.h. ohne Bildung von Pfützen und „Rinnsalen“, damit das Saatgut nicht abgeschwemmt wird. 

„Wehret den Anfängen“

Es lässt sich nicht vermeiden, dass sog. „Unkräuter“ versuchen, sich auf dem Rasen anzusiedeln. So ist eben die Natur.

Entfernen sie unerwünschte Pflanzen in der Startphase. Die Pflanzen wurzeln jetzt noch flach und lassen sich meist leicht mitsamt Wurzelwerk herausziehen. Damit verhindern Sie deren flächige Ausbreitung.

Zeitpunkt: Sie können den Rasen zum ersten Mal vorsichtig betreten, wenn er ca. 4 cm hoch aufgewachsen ist.

Erster Schnitt bei 7 - 10 cm Aufwuchshöhe

Achten Sie unbedingt auf ein scharfes Messer am Rasenmäher. Ansonsten rupfen Sie viele Sämlinge heraus. Es sollten jetzt nur die Spitzen, d.h. die oberen 1 - 2 cm abgemäht werden. Ab dem 2. Schnitt kann dann auf die für den Rasen ideale Halmlänge von 4 -5 cm heruntergemäht werden.

Wie weiter?

Bis ca. 8 Wochen nach der Rasenkur/ Ansaat sollte der Rasen noch geschont werden.

Grundlage für einen schönen Rasen ist, dass man

• den Boden darunter locker und fruchtbar erhält,

• ihn regelmäßig mit Nährstoffen versorgt

• ihn sinnvoll pflegt.

Andernfalls verwandeln sich ursprünglich dichteste und kräftigste Rasenbestände im Laufe der Zeit wieder in vermooste Krautfluren.

1) Den Boden locker und fruchtbar erhalten

Nur in einem lockeren und humosen Boden können die Graswurzeln problemlos in die Tiefe wachsen - statt sich zu einem massiven Wurzelwerk zu verfilzen. Zudem wird das notwendige Wasser gespeichert, während überflüssiges Wasser abfließen kann.

Dafür empfehlen wir den Oscorna-BodenAktivator, ein 100%iges Naturprodukt, das den Boden fruchtbar macht und lockert. Er aktiviert das Bodenleben, baut Humus auf und der darin enthaltene Algenkalk wirkt der Bodenübersäuerung entgegen.

 

2) Den Rasen regelmäßig mit Nährstoffen versorgen

Ist der Boden gesund, benötigt ein dauerhaft dichter, grüner Rasen regelmäßig vollwertige Nahrung. Hier empfehlen wir den Oscorna-Rasaflor Rasendünger, ein Ganzjahresdünger, der sich seit Jahrzehnten im Hobbygarten ebenso wie bei professionellen Greenkeepern bewährt. Es handelt sich dabei um einen 100%igen Naturdünger mit Schnell- und Langzeitwirkung.

3) Den Rasen sinnvoll pflegen

• Häufiges Mähen lässt den Rasen immer dichter werden

• Schnitthöhe nicht unter 4 cm, im Sommer 5-6 cm

• In Schattenbereichen, unter Bäumen und an Hecken die Schnitthöhe nie unter 5-6 cm einstellen, dort auch kräftiger düngen und eher gießen

• Pro Schnitt maximal 1/3 des Halmes kürzen

• Wichtig: Rasenmäher muss scharfe Messer haben